Auszeichnung

Für Gut Göritz war die Auszeichnung im FN-Wettbewerb "Zeitgemäße Reitanlagen" ein großer Ansporn und gleichzeitig zu einem frühen Zeitpunkt die Bestätigung für den eingeschlagenen Weg: In dem Wettbewerb erhielt das Planungskonzept 1996 den Siegerpreis für die Kategorie II Ost (Region neue Bundesländer, Reitanlage über 50 Pferde). Inoffiziell bestätigte die Jury im Prinzip, dass Gut Göritz auch bundesweit den 1. Preis erhalten hätte, wenn eine solche Vergabe in den Richtlinien vorgesehen gewesen wäre.

Bei dem FN-Wettbewerb ging es darum, "...positiv auf die Pferdehaltung und den Bau von Reitanlagen einzuwirken. Pferdegerechte Haltung und optimale Nutzung einer Reitanlage können jedoch nur dann realisiert werden, wenn schon bei der Planung die Grundlagen dafür geschaffen werden..." Konkret ging es dabei insbesondere um Maßnahmen, die sich in den Bereichen Bewegung, Temperatur und Licht, Luft sowie Sozialkontakte positiv auf die Bedürfnisse des Pferdes auswirken.

Die Wettbewerbs-Jury äußerte sich eindeutig zu dem Konzept von Gut Göritz:

"Die genaue Darstellung des Konzeptes und der Planungsschritte unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Pferde, der Kunden und der Mitarbeiter sowie ökologische Aspekte hat die Jury überzeugt. Nach Abriss der VEG soll eine parkähnliche Anlage entstehen, wobei die historischen Gutsgebäude soweit möglich erhalten werden. Auch wenn heute in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung noch nicht absehbar ist, ob alle Schritte im Zeitplan realisiert werden können, enthält das Konzept und die abschnittweise Planung besonders viel Anregungen für jeden, der sich mit Erweiterung, Neu- oder Umbau von Reitanlagen befasst."

Die Zusammensetzung der Wettbewerbs-Jury