Bio-Landwirtschaft

Landwirtschaft Gut Göritz ist ein Bio-Betrie

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Ökologisch von Anfang an

Seit dreißig Jahren wird in der Landwirtschaft von Gut Göritz nach ökologischen Kriterien gearbeitet. In jedem Jahr befinden sich die Flächen zu 100 Prozent in speziellen Umwelt- oder Naturschutzprogrammen, deren Bewirtschaftung durch ökologische Vorgaben und Bewirtschaftungsregeln definiert sind. Damit verfolgen wir unser Ziel, die Flächen zu dem zu machen, was nachhaltige Landwirtschaft ausmacht: zu einer ökologisch wertvollen Kulturlandschaft, in der gesunde Futter- und Lebensmittel produziert werden. Dieses Konzept entwickeln wir kontinuierlich weiter. Wir bewirtschaften rund 80 Hektar Grünland als Wiesen und Weiden. Wir nutzen das Grünland als reine Wiesen, nur als Weiden oder gemischt als Mähweiden mit erster Heunutzung und folgender Beweidung. Ein Großteil der Flächen liegt im direkten oder näheren Hofumfeld.

 

Von Anfang an haben wir die Tierhaltung in dieses Bewirtschaftungskonzept integriert, so dass die Landwirtschaft das Prinzip einer artgerechten Pferdehaltung maßgeblich mitgeprägt hat: durch eine extensive Weidehaltung in Verbindung mit intensiver Grünlandpflege; durch den Anbau und die Ernte von hochwertigem, schadstofffreiem Futter. Unser Haltungskonzept sorgt gleichzeitig dafür, dass Pferde ganzjährig draußen in Bewegung sein können. Der Tierbesatz – sowohl das Verhältnis von Tierzahl pro Flächengröße als auch die durch die Pferde genutzte Weidezeit – ist immer so ausgelegt, dass die Grünlandflächen ausreichend Zeit haben, sich zu erholen.

Nur das beste Futter für die Pferde

Artgerechte Pferdehaltung ist bei uns das oberste Ziel. Das Wohlergehen der Pferde steht bei uns deshalb im Mittelpunkt betrieblicher Aufgaben. Maßgeblich für Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Pferde ist dabei die Qualität des Futters.

Eigenes Heu

Die Qualität des Heus ist entscheidend für die Gesundheit der Pferde. Deswegen machen wir unser ökologisches Heu auf unseren 80 Hektar Grünland für das ganze Jahr komplett in Eigenregie. Grünlandpflege ist Bestandteil der Bewirtschaftung. Die Heuernte erstreckt sich nach der Blütephase und vor dem Aussamen der Pflanzen von Anfang Juni bis Ende Juli und enthält somit die ideale Rohfaserstruktur für die Vierbeiner. Auch die Erkenntnis über die außerordentlich gute Zusammensetzung der Unter- und Obergräser auf unseren Wiesen und Weiden hilft uns mit bestem Gewissen für das Wohl der Pferde zu sorgen.

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Bio ist bei uns konsequent.

Bio-Landwirtschaft ist auf Gut Göritz ein facettenreiches Konzept, das stetig gewachsen ist und aktiv weiter entwickelt wird.

Eine der ersten ökologischen Maßnahmen auf Gut Göritz war die Anpflanung von rund 400 ortstypischen Obstbäumen. Heute ernten wir davon nicht nur leckere Früchte. Die Anpflanzung hat der Kulturlandschaft auch ein attraktives Gesicht gegeben. Sie bereichert Spaziergänge ebenso wie die ökologische Vielfalt und Biodiversität des lokalen Umfeldes. Für Bienen, Hummeln & Co. besteht dadurch ein wichtiger Lebensraum, in dem sie Nahrung in Hülle und Fülle finden – damit können sie uns Menschen nicht nur Honig liefern. Viel wichtiger ist ihre Funktion als Bestäuber landwirtschaftlicher Kulturpflanzen.

Neben den Obstbäumen haben wir auch Feldgehölzen in der Landschaft ein neues Zuhause gegeben. So entstand beispielsweise entlang des Treibweges zu den Koppeln Richtung Lindenhayn (Aufzählung der Geholze u. Sträucher) Dies hat zu einer enormen Aufwertung des natürlichen Lebensraumes für Vögel, Insekten und kleine Säugetiere geführt.

 

Als wir den Grünlandbetrieb Gut Göritz vor 30 Jahren einrichteten, wollten wir durch die Umnutzung von 32 Hektar Ackerflächen in Wiesen und Weiden zwischen den Dörfern Wölkau und Lindenhayn den Pferden für eine artgerechte Haltung paradiesische Zustände bieten.  Aus ökologischer Sicht war es außerdem eine Rückführung in eine deutlich  standortgemäßere Landnutzung in der Aue des kleinen Baches mit Namen Leine. Heute wissen wir, es war auch ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz. Denn das Dauergrünland liefert eine deutlich bessere CO2-Bilanz als eine Ackerfläche.

Qualität braucht Kontrolle. Wir kümmern uns intensiv um das Pferdefutter auf unseren Wiesen.

Eigener Bio-Hafer

Seit 2021 haben wir gute sechs Hektar Ackerland gepachtet, um unseren Pferden neben dem eigenen Heu auch eine gesunde Basis für die Kraftfutterversorgung zu gewährleisten. Wir bauen auf diesem Ackerland Hafer an, den wir im eigenen Betrieb ebenfalls verfüttern. Durch den kontrollierten Anbau können wir den Pferdebesitzern versichern, dass auch hier nur die bestmögliche Qualität erzielt wird, damit die Pferdegesundheit gewährleistet werden kann.

Du brauchst Pferdemist?

Pferdemist ist die Mischung aus Pferdeäpfeln, Urin und Einstreu. Er gilt als besonders wertvoller organischer Dünger, da er neben den wichtigen Hauptnährelementen auch viel Magnesium und viele Spurennährelemente einbringt.

Zudem wird er als Pflanzendünger bewertet, liefert also schnell recht große Mengen an Nährstoffen. Aber auch wenn du lieber deinen Gartenboden verbessern willst, empfiehlt sich Pferdemist mit einem hohen Strohanteil.

Pro Eimer: 2,50€

Ein Bottich: 5€

Ein Autoanhänger Frischmist: 10€

Ein Autoanhänger durchgerotteter Pferdemist mit „BIOAKTIV – Kompost“: 20€

Hinweis: Beladung erfolgt mithilfe des hofeigenen Traktors.

 

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